Freisprechungsfeier in Eichstätt
108 neue Fachkräfte in der Land- und Hauswirtschaft

Viele Personen sitzen in einem festlich geschmückten SaalZoombild vorhanden

© Foto Gastager

108 neue Fachkräfte der Land- und Hauswirtschaft aus den Landkreisen Eichstätt, Pfaffenhofen a. d. Ilm, Neuburg-Schrobenhausen und der Stadt Ingolstadt kamen Mitte August 2026 zur Freisprechungsfeier ins Alte Stadttheater nach Eichstätt. Im vollbesetzten Saal nahmen die Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse und Urkunden entgegennahmen. Insgesamt 37 Hauswirtschafterinnen, drei Fachpraktiker für Hauswirtschaft sowie 68 Landwirte schlossen im Jahr 2026 ihre Ausbildung erfolgreich ab. 16 der erfolgreichen Landwirte absolvierten ihre Ausbildung im Rahmen eines dualen Studiums.

Ehrengäste und Familien kamen zusammen

Viele Personen stehen für ein Gruppenbild auf einer BühneZoombild vorhanden

© Foto Gastager

Die Freisprechungsfeier wurde von der Regierung von Oberbayern gemeinsam mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen veranstaltet. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft sowie Eltern und Familienangehörige begleiteten den festlichen Anlass. Durch das Programm führte Anna Oettinger, bei der Regierung von Oberbayern zuständig für die Berufsausbildung im Bereich Hauswirtschaft. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Musikensemble „REMIE Brass“.

Noch lange nicht am Ende der beruflichen Entwicklung

Viele Personen stehen für ein Gruppenbild auf einer BühneZoombild vorhanden

© Foto Gastager

Im Mittelpunkt der Feier standen die Freude über die herausragenden Leistungen der Absolventinnen und Absolventen sowie der Blick auf ihre berufliche Zukunft. Mehrfach wurde betont, dass die erfolgreich abgelegte Gesellenprüfung zwar ein wichtiger Meilenstein, aber keinesfalls der Endpunkt der beruflichen Entwicklung sei. Die Rednerinnen und Redner ermutigten die jungen Fachkräfte, neugierig zu bleiben, sich weiterzubilden und ihre Kenntnisse und Fähigkeiten kontinuierlich auszubauen.

Vielfältige Perspektiven für die Zukunft

Angelika Spitzer, Bereichsleiterin Ernährung und Landwirtschaft der Regierung von Oberbayern, würdigte die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen. Eine gute Ausbildung sei das Fundament für die spätere Berufslaufbahn. Zugleich dankte sie den Eltern und Familien für ihre Unterstützung während der Ausbildungszeit. Auch die weiteren Festrednerinnen und Festredner hoben die vielfältigen beruflichen Perspektiven in der Land- und Hauswirtschaft hervor und ermutigten die Absolventinnen und Absolventen, Verantwortung zu übernehmen und ihren Weg mit Offenheit, Mut, Geduld und Engagement weiterzugehen.
Eine Frau steht am Rednerpult

© Foto Gastager, Angelika Spitzer von der Regierung von Oberbayern

Eine Frau steht am Rednerpult

© Foto Gastager, Sonja Fäustlin vom AELF Ingolstadt-Pfaffenhofen

Über Zukunftspläne und Beweggründe

In einem anschließenden Interview mit den Bildungsberaterinnen Sonja Fäustlin und Petra Koppold berichteten ausgewählte Absolventinnen und Absolventen über ihre Beweggründe für die Berufswahl und ihre persönlichen Zukunftspläne. Petra Praum, Behördenleiterin des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen, bezeichnete die Abschlusszeugnisse als Bestätigung einer erfolgreichen Ausbildung und als tragfähiges Fundament für den weiteren Berufsweg. Sie wies außerdem darauf hin, dass eine berufsbegleitende Weiterqualifizierung möglich sei, und ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, ihre beruflichen Chancen aktiv zu nutzen. Auch eine Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung könne dabei eine interessante Perspektive bieten.

Die Besten im Überblick

Besonders geehrt wurden die jeweils besten Absolventinnen und Absolventen der verschiedenen Fachrichtungen.
  • In der Hauswirtschaft erreichten:
    • Angelina Feigl aus Bergheim (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen) mit einem Notendurchschnitt von 1,25,
    • Hannah Liepold aus Kösching (Lkr. Eichstätt) mit einem Notendurchschnitt von 1,30 und
    • Silvia Maile aus Biesenhard (Lkr. Eichstätt) mit einem Notendurchschnitt von 1,45 die besten Ergebnisse.
  • Die beste Fachpraktikerin in der Hauswirtschaft ist Lena Maria Heß aus Waidhofen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen).
  • In der Landwirtschaft überzeugten:
    • Maria Forster aus Nandlstadt-Tölzkirchen (Lkr. Freising) mit einem Notendurchschnitt von 1,24,
    • Florian Heindl aus Dietfurt (Lkr. Neumarkt) mit einem Notendurchschnitt von 1,29 und
    • Simon Strobl aus Ehekirchen-Hollenbach (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen) mit einem Notendurchschnitt von 1,49.
  • Die besten Ergebnisse im dualen Studium Landwirtschaft erzielten:
    • Paul Hellwig aus Aufhausen (Lkr. Regensburg) mit einem Notendurchschnitt von 1,39,
    • Johanna Schwarzbauer aus Schrobenhausen-Steingriff (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen) mit einem Notendurchschnitt von 1,54 und
    • Johannes Worschek aus Reisbach (Lkr. Dingolfing-Landau) mit einem Notendurchschnitt von 1,54.
Gruppenfoto mit zwei Frauen

© Foto Gastager, beste Absolventinnen Hauswirtschaft

Eine junge Frau hält ein Zeugnis in der Hand

© Foto Gastager, beste Absolventin Fachpraktiker Hauswirtschaft

Drei Personen halten Zeugnisse in den Händen

© Foto Gastager, Beste Absolventin/Absolventen Landwirtschaft

Drei Personen halten Zeugnisse in den Händen

© Foto Gastager, beste Absolventin/Absolventen duales Studium Landwirtschaft

Zahlen für ganz Oberbayern

Viele Personen sitzen in einem voll besetzten Saal Zoombild vorhanden

© Foto Gastager

Im laufenden Jahr 2026 haben im Regierungsbezirk Oberbayern 380 Kandidatinnen und Kandidaten die Berufsabschlussprüfungen zum Landwirt und zur Landwirtin und 279 Kandidatinnen und Kandidaten zur Hauswirtschafterin und zum Hauswirtschafter (darunter 21 Fachpraktiker) erfolgreich abgeschlossen.
Personen stehen für ein Gruppenfoto zusammen

© Foto Gastager, Absolventin/Absolventen Fachpraktikerin/Fachpraktiker Hauswirtschaft

Personen stehen für ein Gruppenfoto zusammen

© Foto Gastager, Absolventin/Absolventen Landwirtschaft duales Studium