Verleihung Georg-Dätzel-Medaille
Naturpark Altmühltal gewinnt Dätzel-Medaille

Guppenbild Preisträger und AbgeordneteZoombild vorhanden

Die Preisträger der Ausstellung zusammen mit Wirtschaftsminister und Landtagsabgeordneten.
Foto: C. Josten, ZWFH

Georg-Dätzel-Medaille für die Ausstellung „WaldZukunft? Klimawandel, Wald und Du!“

Das Zentrum Wald-Forst-Holz Weihenstephan zeichnete den Naturpark Altmühltal für seine Ausstellung „WaldZukunft? Klimawandel, Wald und Du!“ mit der Georg-Dätzel-Medaille aus. Prämiert wurde vorwiegend die Ausstellung, aber ebenso die Kooperation zwischen den verschiedenen beteiligten Organisationen – neben dem Naturpark wirkten maßgeblich der BUND Naturschutz, Kreisgruppe Eichstätt, der Landesbund für Vogelschutz, Kreisgruppe Eichstätt, die Bayerischen Staatsforsten AöR, Forstbetrieb Kipfenberg und das AELF Ingolstadt-Pfaffenhofen a. d. Ilm an der Ausstellung mit.

Preisverleihung würdigt forstliches Praxiswissen
Die Ausstellung des Naturparks zeigt die Waldschäden im Altmühltal und ruft jeden Einzelnen zu mehr Klimaschutz auf. Die Preisverleihung fand am 11. Mai 2022 am Jahresempfang des Forstzentrums mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger statt. Mit dem Preis werden Projekte, Initiativen oder Aktionen gewürdigt, die die Anwendung und Umsetzung von Waldwissen in der forstlichen Praxis oder seine Verbreitung in der Öffentlichkeit fördern und damit die Brücke zwischen dem forstlichen Kompetenzzentrum Weihenstephan und der Gesellschaft schlagen.
Klimawandel im Fokus
„Das Thema Klimawandel brennt uns allen – den Förstern, den Naturschützern und natürlich auch uns im Naturpark – unter den Nägeln“, betonte Monika Klement vom Informations- und Umweltzentrum Naturpark Altmühltal bei der Preisverleihung. „Wir müssen die Leute aufrütteln, damit wir auch in Zukunft noch eine lebenswerte Umwelt haben!“ Dazu leistete die Ausstellung einen wichtigen Beitrag, denn sie fokussiert sich nicht nur auf die Schäden im Wald, sondern zeigt auch was bereits für den Klimaschutz und damit auch für den Wald getan wird. Darüber hinaus appelliert sie an jeden Einzelnen und an die Politik zu handeln. Regionalität, umweltbewusst konsumieren und reisen, nachhaltig wohnen und bauen und die erneuerbare Energieversorgung sind ein paar Stichworte, die den Gestaltungsspielraum jedes Einzelnen aufzeigen.
Die Ausstellung „WaldZukunft? Klimawandel, Wald und Du!“ war im Sommer und Herbst 2021 im Einsatz und soll auch weiter ausgestellt werden.
Monika Klement

Monika Klement;
Foto: C. Josten, ZWFH