Gut besuchter Infotag
Großes Interesse an Fortbildung zur "Staatlich geprüften Dorfhelferin"
Der zweite Infotag zur Fortbildung zum/zur Staatlich geprüften Dorfhelfer/Dorfhelferin am 7. Juli 2026 an der Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft in Pfaffenhofen a.d.Ilm erfreute sich großen Interesses.
24 Interessierte nahmen im Klassenzimmer Platz, darunter zahlreiche junge Frauen, die sich bereits für die Fortbildung angemeldet haben. Das neue Semester startet bereits im August mit einem Betriebspraktikum. Der Unterricht an der Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule in Pfaffenhofen a. d. Ilm startet am 19.10.2026.
Herzlicher Empfang
Sie kamen aus Rosenheim, Rottal-In und sogar aus dem Schongau um sich über die Fortbildung zum/zur Staatlich geprüften Dorfhelfer/Dorfhelferin an der Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft in Pfaffenhofen a.d. Ilm. zu informieren. 24 junge Frauen durfte Schulleiterin Andrea Kellermann im voll besetzten Klassenzimmer begrüßen. Bei einer kurzweiligen und originellen Vorstellungsrunde kamen Gemeinsamkeiten ans Licht. Denn die Anhänger am Schlüsselbund sagten einiges über die Frauen aus.
Ablauf der Fortbildung
Es folgten Informationen über den Verlauf der Fortbildung und die Lernfelder. Außerdem erhielten die Besucherinnen des Infotags Einblicke in den täglichen Ablauf an der Schule anhand eines Stundenplans. In Summe 1230 Unterrichtsstunden in den Pflichtfächern erwartet die jungen Frauen.
Information über Praxisfächer
Im weiteren Verlauf stellten die zuständigen Lehrkräfte ihre Fachbereiche vor: Ernährung und Service, Haushaltmanagement und Nutz- und Wohngarten. Stefanie Rieblinger, Fachlehrerin für Nutz- und Wohngarten lud die interessierten Frauen ein, den Schulgarten zu erkunden und erklärte wichtige Details zu dem Praxisfach.
Bei der Kaffeerunde im Anschluss hatten die jungen Frauen die Gelegenheit sich gegenseitig näher kennenzulernen.
Bei der Kaffeerunde im Anschluss hatten die jungen Frauen die Gelegenheit sich gegenseitig näher kennenzulernen.
Kurzinterviews
Ein Großteil der Besucherinnen am Infotag hat sich bereits für die Fortbildung, die im August startet, angemeldet. Drei von ihnen erzählen bei einem Kurzinterview, warum sie sich für den Beruf entschieden haben und auf welche Fortbildungsschwerpunkte sie sich besonders freuen.
Franziska Unterhaslberger, 20 Jahre aus Altötting
Zoombild vorhanden
Franziska Unterhaslberger
„Ich habe Hauswirtschafterin gelernt und davor schon Gärtnerin. Aber mir fehlte die Abwechslung. Im Beruf der Dorfhelferin sehe ich die Abwechslung. Ich freue mich auf viele verschiedene Familien, denen ich helfen kann und auf die Tätigkeiten in der Landwirtschaft. Auf die Idee, die Fortbildung zur Dorfhelferin zu machen, kam ich, da ich zwei Dorfhelferinnen persönlich kenne. Den Stein ins Rollen brachte mein Bruder, der mir ein Video vom Maschinenring über eine Dorfhelferin zeigte. Ab da stand meine Entscheidung fest.“
Hannah Liepold, 21 Jahre aus Kösching, Landkreis Eichstätt
Zoombild vorhanden
Hannah Liepold
„Ich habe Abitur gemacht und konnte die Ausbildung zur Hauswirtschafterin am GGSD Bildungszentrum in Ingolstadt auf zwei Jahre verkürzen. Vor etlichen Jahren habe ich eine Dokumentation im Fernsehen über eine Dorfhelferin gesehen und dachte mir damals schon, das würde gut zu mir passen. Nach dem ersten Infotag an der Dr. Eisenmann-Landwirtschaftsschule in Pfaffenhofen stand mein Entschluss fest. Am meisten freue ich mich auf die Arbeit mit Familien und darauf die Landwirtschaft intensiver kennenzulernen, da ich zu Hause keinen landwirtschaftlichen Betrieb habe.“
Julia Hoffmann, 18 Jahre aus Freising
Zoombild vorhanden
Julia Hoffmann
„Ich bin in München auf die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung gegangen. Meine Oma wollte früher eigentlich Dorfhelferin werden, ich kannte den Beruf gar nicht. Als ich eine Dokureihe im Fernsehen über Dorfhelferinnen sah, dachte ich mir, das könnte gut zu mir passen. Davor wollte ich eigentlich Landschaftsgärtnerin werden, aber bei dem Beruf hat mir die tierische Seite gefehlt, die ich mir für meinen beruflichen Werdegang gewünscht habe. Nun freue ich mich auf die Vielfalt, die der Beruf als Dorfhelferin hat, direkt am Menschen zu sein und viele Familien unterstützen zu können.“





