Forstverwaltung beteiligt sich mit drei Aktionen
Motto der Umwelttage Schrobenhausen „Unser Wald. Unsere Zukunft“
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Waldexkursion
Die Schrobenhausener Umwelttage sind seit 2021 fester Bestandteil des Jahresprogramms der Stadt Schrobenhausen. Erstmals beteiligte sich auch das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen, genauer gesagt die Forstverwaltung mit dem Forstrevier Schrobenhausen, mit verschiedenen Angeboten und Aktionen an den Umwelttagen. Vom 02.07. bis 09.07.26 gab es eine neue Auflage der Umwelttage, diesmal unter dem Motto „Unser Wald. Unsere Zukunft.“
Gemeinsam mit Dominik Reil, dem Leiter des Forstreviers Schrobenhausen, ging es mit Interessierten in den Stadtwald, um mehr darüber zu erfahren, wie sich unsere Wälder dem Klimawandel anpassen.
Bereits zwei Tage zuvor begaben sich Schülerinnen und Schüler zusammen mit dem staatlich zertifizierten Waldpädagogen Tim Siekmann und seinem Kollegen Johannes Eisen vom Walderlebniszentrum Schernfeld auf Spurensuche im gleichen Waldstück. Als Höhepunkt stand außerdem die Pflanzung eines Symbolbaums im Rahmen des Projekts „Zukunftswald“ auf dem Programm der Schrobenhausener Umwelttage.
Waldpädagogik-Parcours lädt zum Entdecken ein
Waldparcours
Eine dritte Station verdeutlichte, wie der Wassertransport bei Bäumen funktioniert. Vergleichbar mit einem Strohhalm seien die langen Zellen, die das Wasser von Zelle zu Zelle weiterverteilen, veranschaulichte Siekmann. Mehrere, mit Wasser gefüllte Becher symbolisierten die einzelnen Zellen. Die Schülerinnen und Schüler durften einen Tischtennisball, der das Wasser veranschaulichte, von Becher zu Becher pusten.
Angebot an die künftige Generation von Waldbesitzern
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Experiment
Spendenaktion – ein voller Erfolg
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© Felix Gärtner
Die restlichen Setzlinge, die mit den Geldern angeschafft werden, finden im Herbst, wenn Pflanzzeit ist, ihren Platz im Stadtwald. Dank der Unterstützung der Schrobenhausener Unternehmen kann der Waldumbau vorangetrieben werden, lobte Schrobenhausens Bürgermeister Harald Reisner. Von 120 Hektar Stadtwald sind etwa 12 Hektar umgebaut. Das sei ein guter Anfang, so Reil.
Drittes Angebot – Erwachsenenbildung
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Waldexkursion
Der Revierleiter erklärte, wie man fichten- und kieferndominierte Nadelbestände in widerstandsfähigen Mischwald umwandelt. Im Schrobenhausener Raum überwiegen Fichte und Kiefer und machen rund 90 Prozent der Wälder aus. Er erläuterte verschiedene Maßnahmen wie den sogenannten „Vorbau“. Unter Vorbau wird die Pflanzung des späteren Hauptbestandes verstanden. Die jungen Setzlinge wachsen im Schutz des aktuellen Altbestandes auf und sind ein effizientes Mittel, um stabile Bestände zu schaffen. Weitere erfolgversprechende Methoden wie Ergänzungskulturen oder Anreicherungskulturen waren außerdem Thema der Veranstaltung. Drei Stunden lang klärte Reil über den Wald auf und beantwortete die Fragen der Interessierten. Abschließend konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden und Bäume pflanzen – ein praktischer Einblick in Maßnahmen zur Pflege und zum Schutz des Waldes.
Dank an die Stadt Schrobenhausen
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Waldexkursion

